Geschichte Obwalden


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Obwalden wurde vorerst von Kelten und Römern besiedelt, bis sich ab 700 nach Christus Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstättersee niederliessen.

1291 beteiligte sich Obwalden zusammen mit Nidwalden an einem Landfriedensbündnis mit den Nachbarorten Uri und Schwyz (Gründung der Eidgenossenschaft). Im 14. Jahrhundert begründete Obwalden eine eigene Landesherrschaft, nachdem es (bis ca. 1330), obwohl politisch eigenständig, wichtige Angelegenheiten zusammen mit Nidwalden an gemeinsamen Landsgemeinden entschieden hatte.

1403 beteiligte sich Obwalden auf der Suche nach Absatzmärkten für Vieh und Käse an der "ennetbirgischen Politik" Uris und half an der Eroberung der Leventina mit. Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes.

Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an.